Fachbegriffe
Durchsuche zentrale Begriffe aus allen Fächern.
A
- Absorption
-
- Aufnahme von Energie
- jeder Stoff absorbiert Licht mit derselben Wellenlänge, mit der er Licht emittiert ⇒ Absorptionsspektrum
- Agglomeration
-
Räumliche Konzentration von Bevölkerung, Wirtschaft sowie technischer Infrastruktur, häufig identisch gebraucht zu Verdichtungs- oder Ballungsraum
- Agglomerationseffekte
-
Soziale und ökonomische sowie räumliche Auswirkungen der Ballung von Bevölkerung und Wirtschaft
- Akkumulation
-
Worthäufung;
Reihung von Begriffen zu einem - genannten oder nicht genannten - Oberbegriff - Altenquotient
-
Zahl der Menschen im Alter von 60 oder 65 und mehr Jahren auf 100 Menschen im Alter von 20 bis unter 60 bzw. 65 Jahren
- Amplitudenmodulation
-
Veränderung der Amplitude der zu übertragenden niederfrequenten Schallschwingung
- Arie
-
kunstvoller, mehrteiliger, unterschiedlich gegliederter Sologesang mit Instrumentalbegleitung
Darstellung von Gedanken und Gefühlen
Ä
B
- Bevölkerungspyramide
-
Darstellung des Bevölkerungsaufbaus eines Landes nach Altersgruppen und Geschlecht
- BIP
-
Bruttoinlandsprodukt - Gesamtwert aller in einem Jahr in einem Land produzierten Waren und Dienstleistungen
C
- Chemische Reaktion
-
Während einer chemischen Reaktion findet eine Stoffumwandlung statt (es ändern sich die Eigenschaften des Stoffes)
- Chiasmus
-
symmetrische Überkreuzstellung von semantisch oder syntakzisch einander entsprechenden Satzgliedern
- City
-
Zentraler Teil einer Großstadt mit einer Konzentration von Dienstleistungseinrichtungen und nur wenigen dort wohnenden Menschen
- Concerto grosso
-
eine Solistengruppe (Concertino) oder ein Solist treten dem gesamten Orchester (Tutti, Ripieno) im musikalischen Wettstreit gegenüber
- Corioliskraft
-
Scheinkraft, begründet durch die Erdrotation, lenkt Winde auf der Nordhalbkugel der Erde nach rechts, auf der Südhalbkugel nach links ab
D
- Demodulation
-
Trennung von niederfrequenten elektromagnetischen Schwingungen von der hochfrequenten Trägerschwingung
- Demografie
-
Bevölkerungswissenschaft, untersucht die Bevölkerung in einem bestimmten Raum hinsichtlich der Größe, Struktur und Entwicklung
- Diskontinuitäten
-
Grenzflächen zwischen den Schalen, Ausbreitungsgeschwindigkeit und -richtung ändert sich
- Dispersion
-
Die einzelnen Farbanteile des weißen Lichtes werden unterschiedlich stark gebrochen. Violett wird stärker gebrochen als rot.
- Dornsavanne
-
Savanne mit 2 - 4 humiden Monaten und 200 - 500 mm Niederschlag/Jahr. Typische Pflanzen sind dornige Bäume und Büsche, Hartlaub
E
- Ellipse
-
Auslassung eines Satzteils, der zum Verständnis nicht unbedingt notwendig ist;
unvollständiger Satz - Emission
-
- Aussenden von Licht
- Zufuhr von Energie ⇒ Stoff leuchtet ⇒ gibt Licht ab
- Abgabe von Energie aus Atomhülle
- Emulsion
-
Stoff verteilt sich in Tröpfchen im (H2O), setzt sich auf der Wasseroberfläche ab, löst sich nicht
- Euphemismus
-
Hüllwort;
beschönigende Umschreibung einer unangenehmen, anstößigen oder unheilbringenden Sache - Exposition
-
zwei kontrastierende Themen werden vorgestellt / gegensätzliche Tonart, Tonalität usw
siehe Sonatenhauptsatzform
F
- Filtrieren
-
zwei Stoffe(fester+flüssiger) durch Filter laufen lassen, Stoff mit größeren Partikeln läuft nicht mit durch
- Fluoreszenz
-
- kleinerer Energiebetrag emittiert als absorbiert
- ⇒ dafür muss freies Energieniveau zur Verfügung stehen
- ⇒ emittiertes Licht ist langwellig
- Frequenzmodulation
-
Veränderung der hochfrequenten Schwingung im Rhythmus der niederfrequenten Schwingung
- Fuge
-
ital. fuga = Flucht
kunstvolle Form der Polyphonie
in der Exposition setzen Stimmen (Dux = Führer, Comes = Begleiter) nacheinander mit dem selben Thema ein, dazu erklingt eine Begleitstimme (Kontrapunkt) bzw. die Fortspinnung des Themas; in der Durchführung wird das Thema weiterentwickelt, dann folgt der Schlussteil Coda
G
H
- harmonische Schwingung
-
Schwingungen die im y(t)-Diagramm eine Sinusfunktion aufweisen, heißen harmonische Schwingungen.
- harmonische Welle
-
- harmonische Schwingung erzeugt Welle
- räumliche Ausbreitung lässt sich durch Sinusfunktion darstellen
- Gleichung: y(x, t) = ymax·sin (2π [
tT-xλ])
- Homophones Satzprinzip
-
der führenden Oberstimme werden die übrigen Stimmen (meist im gleichen Rhythmus und ohne eigene Melodik) untergeordnet; alle Stimmen haben weitgehend gleiche Gestalt = vertikale Ordnung
I
- Improvisation
-
lat. improvisus = unvorhergesehen
im Gegensatz zu Variation wird die musikalische "Idee" zum Thema sofort umgesetzt, ohne vorher notiert zu werden - Infrastruktur
-
Ausstattung eines Raumes mit Verkehrssystemen, Energieversorgung, Kommunikationsverbindungen, aber auch institutionelle und personelle Infrastruktur
- Interjektion
-
Ausrufewort, mit dem eine Empfindung ausgedrückt, ein Hinweis gegeben oder ein Laut nachgeahmt wird
J
K
- Kammermusik
-
weltliche Vokal- und Instrumentalmusik für kleine Besetzungen und kleinere Räume
Entwicklung vor allem im Zusammenhang mit aufstrebendem Bürgertum - auch als Hausmusik
wichtigste Gattung = Streichquartett (1. u 2. Violine, Viola, Violoncello) - Kantate
-
lat. cantare = singen
aus Madrigal hervorgegangene mehrsätzige, instrumental begleitete Vokalkomposition (weltweit oder geistlich) für Solo- und/oder Chorstimmen mit Rezitativ, Arie, Duett u. ä., Chor- -und selbstständigen Instrumentalsätzen - Katalysator
-
setzt Aktivierungsenergie herab → chemische Reaktion wird beschleunigt → Reaktionszeit verkürzt sich, liegt nach der Reaktion unverändert vor(bildet sich zurück), Reaktionswärme wird nicht verändert
L
M
- mechanische Schwingung
-
Eine mechanische Schwingung ist eine zeitlich periodische Bewegung eines Körpers um eine Gleichgewichtslage.
- Mechanische Welle
-
Eine mechanische Welle ist die Ausbreitung einer mechanischen Schwingung im Raum, wobei Energie und Impuls transportiert wird, aber kein Stoff.
- Mehrchörigkeit
-
Kompositionsweise und Aufführungspraxis besonders der Vokalmusik des 16. / 17. Jhd.
getrennte Aufstellung miteinander konzertierender Chor- und Instrumentalgruppen unter Ausnutzung des Raumklanges - Meridian
-
in Nord-Südrichtung von Pol zu Pol verlaufender Halbkreis auf der Erde (360°) auch geografische Länge
- Metapher
-
Bedeutungsübertragung;
sprachliche Verknüpfung zweier semantischer Bereiche, die gewöhnlich unverbunden sind - Metonymie
-
Ersetzung eines gebräuchlichen Wortes durch ein anderes, das zu ihm in unmittelbarer Beziehung steht
- Minerale
-
Bestandteile von Gesteine, anorganisch, geordnet oder ungeordnet in Gesteinen angeordnet und unterschiedlich hart
N
Ö
O
- Onomatopoesie
-
Laut- und Klangmalerei, wobei vor allem akustische Eindrücke durch Sprache wiedergegeben werden
- Oper
-
ital. opera = Werk
musikalische Bühnenwerk
Musik, dramatische Dichtung, szenische Aktion und Ausstattung (Bühnenbild, Requisiten, Kostüme) bilden künstlerische Einheit
Sologesang, Chor, Orchester, oft auch Ballett - Oratorium
-
umfangreiche, mehrsätzige Komposition für Solostimmen, Chor und Orchester
meist ohne szenische Darstellung
ursprünglich geistlicher Inhalt - Orbital
-
Bereich der höchsten Aufenthaltswahrscheinlichkeit φ2 ⇒ jede Spektrallinie hat eine natürliche Breite
- Ouvertüre
-
franz. = Eröffnung
in sich geschlossene instrumentale Einleitungsmusik zu Bühnenwerken (Oper, Operette, Balett, Schauspiel) und größeren Vokalwerken (Oratorium, Kantate)
im 19. Jhd. auch selbstständige, für Konzertvortrag bestimmte Konzertouvertüre
P
- Papierchromatografie
-
Trennen von Stoffen aufgrund der unterschiedlichen Wandergeschwindigkeit auf Papier
- Paradoxon
-
Scheinwiderspruch;
eine zunächst scheinbar widersinnige Behauptung, die aber bei genauerer Betrachtung auf eine höhere Wahrheit hinweist - Parenthese
-
grammatisch selbstständiger Einschub in einen Satz, der dessen Zusammenhang unterbricht, ohne die syntaktische Ordnung zu verändern
- Passion
-
lat. passio = Leiden
Darstellung der Leidensgeschichte Christi auf Grundlage der Evangelienberichte (Markus, Johannes, Matthäus, Lucas), meist in Form des Oratoriums - periodische Welle
-
- zeitlich und räumlich periodischer Vorgang
- Frequenz kennzeichnet zeitliche Periodizität
- Wellenlänge kennzeichnet räumliche Periodizität
- Periphrase
-
Umschreibung einer Person, einer Sache oder eines Begriffs durch mehrere kennzeichnende Wörter
- Personifikation
-
Vermenschlichung abstrakter Begriffe und lebloser Dinge, indem sie als sprechende und handelnde Personen auftreten
- Phosphoreszenz
-
- verzögerte Emission (in mehreren Stufen)
- ⇒ Stoffe leuchten noch längere Zeit
- Absorption energiereichen Lichts; kurzwellig → langwellig
- Polarkreis
-
Breitenkreise bei 66°33' Nord und Süd, polwärts vom Polarkreis treten Polarnacht bzw. -tag auf
- Polyphones Satzprinzip
-
melodische, rhythmische ( u. U. textliche) Selbstständigkeit der Einzelstimmen = horizontale Ordnung
- Programmmusik
-
nicht an bestimmte Formen gebundene Instrumentalmusik, in der durch ein außermusikalisches Programm (Literatur, Malerei, Natur, ...) vorgegebene Eindrücke musikalisch verarbeitet werden
der Komponist verdeutlicht durch Titel, lit. Zitat, Erläuterung o. ä. den Ideengehalt seines Werkes - Pull-Faktor
-
positiver Faktor (z.B. in einem Zielgebiet einer Migrationsbewegung), der anziehend wirkt
R
- Reprise
-
Themen in Haupttonart wiederholt, z.B. als Darstellung der Lösung eines Konfliktes
siehe Sonatenhauptsatzform - Rezitativ
-
Form des Sprechgesangs zur Darstellung der Handlung
vom Orchester meist sparsam begleitet
entstanden aus Monodie - Rhythmus
-
Sprechmelodie des Gedichts - wird durch das Metrum/Versmaß sowie durch bewusste Gestaltung (Betonung) zentraler Wörter beim Sprechen bestimmt
S
- Segregation
-
räumliche Trennung der Wohngebiete unterschiedlicher ethnischer oder sozialer Gruppen in einer Stadt
- Sinfonie
-
auch Symphonie (griech. sinfonia = Zusammenklang, Harmonie)
seit 1770 meist viersätziges Orchesterwerk
1. Satz: schnell, in Sonatenhauptsatzform
2. Satz: langsam
3. Satz: meist tänzerisch (Menuett oder Scherzo)
4. Satz: schnell, in Rondoform, oft aber auch Sonatenhauptsatzform - Solokadenz
-
vor dem Schluss eines Konzertsatzes eingefügte, virtuos gestaltete, unbegleitete Partie des Solisten
ursprünglich über Thema des Satzes improvisiert - Solokonzert
-
aus Concerto grosso hervorgegangen; meist 3 Sätze (schnell, langsam, schnell)
Komposition für Soloinstrument(e) und Orchester
künstlerische Meisterschaft des Solisten steht zunehmend im Vordergrund - Sonate
-
lat. sonare = klingen
allg: instrumentales "Klingstück" im Gegensatz zu "Singstück" (Kantate)
seit 17. Jhd. drei-, später viersätziges Instrumentalstück für verschiedene Besetzungen - Sonatenhauptsatzform
-
seit der Klassik: Begriff für formale Gestaltung des Hauptsatzes von Sonate, Sinfonie oder Konzert; gegliedert in Exposition, Durchführung, Reprise und Coda
- Standortfaktoren
-
Faktoren, die die Standortwahl beeinflussen (z.B. Absatzmöglichkeiten, Verkehrslage, Rohstoffvorkommen, Arbeitskräftereservoir usw.)
- Suite
-
franz. = Folge
seit 16. Jhd. verbreitete Folge lose aneinandergereihter Tänze oder tanzartiger Instrumentalsätze
ursprünglich Tanzmusik, später auch als neue Formen Ballettsuite und Konzertsuite - Symbol
-
Sinnbild, das über sich hinaus auf etwas Allgemeines verweist;
meist ein konkreter Gegenstand, in dem ein allgemeiner Sinnzusammenhang sichtbar wird
T
- Tageszeitenklima
-
Klima der inneren Tropen: tägliche Temperaturschwankungen sind größer als die jährlichen
- Tautologie
-
Wiederholung eines Begriffs bzw. Ersetzung durch ei sinnverwandtes Wort ("Zwillingsformen")
- tertiärer Beschäftigungssektor
-
Dienstleistungsbereich (Handel, Banken, Bildung, Gesundheitssytem, Verkehr und öffentliche Verwaltung)
- Totalreflexion
-
Totalreflexion tritt ein, wenn Licht aus einem optisch dichteren Medium kommend auf die Grenzfläche zu einem optisch dünneren Medium trifft und der Einfallswinkel größer als der Grenzwinkel αG ist.
U
V
- Variation
-
lat. variatio = Veränderung
melodische, rhythmische, harmonische, dynamische, metrische, instrumentatorische, ... Veränderung eines Themas (musikalischer Grundgedanke)
W
- weibliche/ klingende Kadenz
-
Endet auf eine Folge von Hebungen und Senkungen;
Abschluss mit einer unbetonten Silbe - Welle
-
Eine Welle ist die Ausbreitung einer Schwingung im Raum, wobei Energie und Impuls transportiert wird, aber kein Stoff.
Z
- Zenitstand der Sonne (Zenit)
-
Sonneneinstrahlung erfolgt senkrecht. Wandert im Verlauf der Jahres scheinbar zwischen nördlichem und südlichem Wendekreis
- Zeugma
-
ungewohnte Beziehung eines Satzteiles auf mehrere andere, meist des Prädikats auf ungleichartige Objekte